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2008: "Die Heimkehr des Dschingis Khan" - 2. Etappe
Ich kann den Plan einfach nicht aufgeben.
Wie festgebrannt in jenen Teil meines Hirns, in dem die Kreativität zu Hause ist, sind die Träume von Freiheit und damit von der Mongolei. Immer, wenn ich einem Mongolen begegne, blüht sofort ein Gefühl der Zugehörigkeit in mir auf.
Ich muss noch einmal dort hin. Trotz vieler Monate Aufenthalt in diesem Land und unter diesen Menschen habe ich immer stärker das Gefühl, viel zu wenig gesehen, gefühlt, gerochen, geschmeckt und erlebt zu haben.
Nach wie vor ist es mein Wunsch, über die Seidenstrasse dorthin zu gelangen. Auf den Spuren der Eroberungszüge Dschingis Khans: über den Bosporus, durch die Türkei, den Iran, Turkmenistan, Usbekistan. Ich möchte jene Städte besuchen, die von Dschingis Khans Horden belagert und erobert wurden: Buchara, Taschkent, Samarkand. Dann hinauf in das Pamirgebirge und wieder hinunter in die Taklamakan und damit nach China. Durchquerung dieser „Wüste ohne Wiederkehr“ und anschließend durch die Gobi nach Ulaanbataar.
Doch weiß ich nun von den gewaltigen Problemen an all diesen Grenzen bei der Einreise mit lebenden Tieren und fürchte deren Bewältigung. Einfacher wäre die Reise über Polen, Weißrussland und Russland. So hätte ich den Ritt über das Altaigebirge und die volle Ausdehnung der Mongolei vor mir. Sicherlich nicht weniger reizvoll, auch wenn ich einige Teile dieser Route bereits kenne.
Ob es mir je gelingt? Vielleicht auf andere Weise?
Näheres unter News.
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