NEWS


NEWS vom Heiligen Abend 2011

Ist es Gott? Oder ist es Schicksal? Sind es meine Schutzengel? Oder welche Mächte des Universums können es sein?
Wieder einmal wird mein Leben völlig überraschend umgekrempelt!
Damit habe ich nicht gerechnet, damit konnte ich nicht rechnen.
Ich gebe ja zu: ich fühlte mich hier oben im Norden nicht so recht wohl - bin wohl eher für wärmere Gefilde geboren.
Nach zwei Jahren hier an der windigen Küste war ich ja auch nie zu Hause, wenn es vielleicht mal sonniges Wetter über längere Zeit gab. Oder gab es so ein Wetter in den letzten zwei Jahren überhaupt hier oben? Jedenfalls sah ich die Wetterkarte viel zu oft mit einer Menge Neid im Bauch, wenn ich die Sonnenstunden und die Temperaturen an der Küste mit denen im Südwesten Deutschlands verglich.
"Ja, dort unten, südliches Rheintal und Schwarzwald - dort würde ich gern leben", dachte ich manchmal mit einem tiefen Seufzer.
Als erhörten mich jene überirdischen Mächte, bekomme ich plötzlich eine mail von einer jungen Frau aus jenem Raum, die gern einen Vortrag für mich organisieren möchte. Und dann tut sie es mit großem Erfolg und ich werde wieder überrascht von einem Publikum, das mir über zwei Stunden die volle Aufmerksamkeit widmet, mit mir fiebert und mit mir leidet und sich mit mir freut über all die Erlebnisse beim Ritt um die Welt.
Und zum Schluss machen sich viele Leute Gedanken über mein Leben und beschließen, es völlig zu verändern:
"Kauf Deine Pferde zurück und ziehe hierher zu uns. Wir wollen Dir helfen."
"Aber Reinhard, der neue Besitzer hängt inzwischen selbst an Puschkin und Temujin!", sage ich.
"Sprich mit ihm. Vielleicht ist er einverstanden, wenn Du ihm gleichwertigen Ersatz besorgst."
Ich tat es mit viel Angst in der Brust, denn wenn Reinhard ablehnt, kann ich auch nicht fort von hier.
Ich konnte sehen, dass es ihm nicht leichtfiel. Aber er ist ein guter Freund und erkannte meine Qual und stimmte schließlich zu.
Und dann war da auch noch Jenny. Diese junge Frau hat diese zwei Pferde nun schon so lange betreut, hat mit ihnen gearbeitet und sie sicher auch in ihr Herz geschlossen. Als ich es ihr sagte, konnte ich ihren Schmerz fühlen und ihre Tränen berührten mich sehr. Aber auch sie zeigte Verständnis und freut sich inzwischen auf neue Aufgaben:
Das Aussuchen zwei neuer Pferde für Reinhard und seiner Freundin Karin und die Arbeit mit ihnen.
Ruhige, ausgeglichene Quarter-Horses wären am besten.
Einer scheint schon gefunden, ein zweiter fehlt noch.
Wer einen Tip dazu hat, melde sich bitte schnell - die Zeit drängt!

All meinen Freunden und Besuchern dieser website wünsche ich als Abschluss dieser Neuigkeiten
ein geruhsames und besinnliches Weihnachtsfest
und alles Glück für das Jahr 2012.


NEWS vom Juli 2011

Bin vorzeitig zurück. Nicht nur Treibstoffprobleme in der Mongolei und ein schwerwiegender Fehler in meinem Visum für Russland, sondern auch neue Inspirationen und nicht zuletzt die Sehnsucht nach Puschkin und Temujin trieben mich schneller zurück als geplant.
Aber macht nichts. Habe genug Abenteuer, Erlebnisse und Geschichten gesammelt und viele Bilder mitgebracht. Zum Beispiel ausgewilderte Przewalskis:

Oder die Pferde der Nomaden, die meistens so frei leben dürfen, wie es sich Pferde nur wünschen können und trotzdem in der Nähe ihrer Züchter bleiben, weil sie sich dort am sichersten fühlen:
Dank einer besonders engagierten Dolmetscherin konnte ich diesmal sehr intensiv das Nomadenleben kennenlernen, denn Tuul hat wie die meisten Mongolen viel Verwandtschaft kreuz und quer im ganzen Land. Sie führte mich an Punkte, die sonst nur selten oder gar nicht von Touristen besucht werden und sie zeigte mir beeindruckende Idyllen:
Wer dieses Land nicht in einer wohlorganisierten Reisegruppe erleben möchte sondern ganz individuell nach eigenen Interessen und Wünschen, der wird nicht umhin können, sich Jemanden zu suchen wie Tuul, die neben ihrer Muttersprache gut Deutsch spricht, aber auch Russisch und Englisch. Dabei ist Tuul ganz nebenbei noch eine unkomplizierte, gut aussehende Frau, die in ihrer symphatischen Art niemals Anlass zur Unzufriedenheit gibt. Deshalb möchte ich hier ein wenig Werbung für sie machen, denn sie gehört zu jener Schicht der Menschen in der Mongolei, die nicht auf Hilfen wartet, sondern stets tüchtig zupackt, um ihre Familie zu ernähren.
Ihre Kontaktdaten sind: ALTANTUUL Gombo, Telefon: 00976-88664334, Email: germanistik2001@yahoo.com
Es ist gar nicht so schwer, auf eigene Faust in die Mongolei zu reisen. Mit dem Flugzeug oder der Transsibirischen Eisenbahn, aber auch die weite Reise mit dem eigenen Auto oder dem Motorrad ist heute möglich und bei Weitem nicht so gefährlich wie noch vor 15 Jahren. Und wer wie ich auf eigene Faust nach Ulaanbaatar reist, um von hier aus die Mongolei zu erleben, der findet im östlichen Teil der Stadt eine Oase: "OASIS" heißt dieses kleine Guesthouse mit Café, in dem man nicht nur gut essen kann, sondern auch sein Fahrzeug wohlbewacht abstellen, ein Zimmer oder eine Jurte mieten, Wäsche waschen lassen und natürlich endlich wieder duschen. Reneé und Sybille, dieses immer hilfsbereite österreichisch-deutsche Paar betreibt das Oasis seit vielen Jahren, kennt das Land sehr gut und auch die vielen verschlungenen Behördenpfade und sie sind deshalb so unglaublich hilfreich für ihre buntgemischten Gäste.
Hier treffen sich Abenteuerreisende aus der ganzen Welt und stellen sehr schnell fest, dass sie doch alle aus dem fast gleichen Holz geschnitzt sind, auch wenn sie unterschiedliche Sprachen sprechen. Es ist beinah so, als gehörten sie alle einer großen Familie an. Und gerade hier bekam ich eine wichtige, neue Inspiration: "Du musst Deine homepage auf Englisch bringen", sagte Rob aus Wales und machte sich auch gleich an die Arbeit, denn er ist Programmierer. Aber weil er kaum Deutsch spricht, musste die Übersetzung über "blofish" erfolgen und er sagte: "Jetzt brauchst Du nur noch Jemanden mit guten Englischkenntnissen, der es korrigiert." Und Lesley und Nick aus England, die seit sechs Jahren mit ihrem Motorrad überall auf der Welt unterwegs sind, ermutigten mich genau wie Clyde aus Illinois und gleich mehrere Australier am Nebentisch, auch meine Bücher auf Englisch zu bringen.
Jetzt habe ich nur das Problem, einen geeigneten Korrektor/in zu finden.
Nicht ohne Bezahlung natürlich, doch zu Konditionen, die mein Budget erlauben.

Willst Du es nicht tun? Oder kennst Du Jemanden, der in Frage kommt? Bitte meldet Euch!

Und hier noch die Daten vom Oasis, denn Anmeldung besonders in der Hochsaison von Juni-August ist notwendig:
Sybille und Reneé, Telefon: 00976-11-463693 oder 00976-99146601 oder 00976-99284702, Email: info@intergam-oasis.com
Übrigens sprechen Sybille und Reneé auch Englisch und Mongolisch (Hut ab!).



NEWS vom Mai 2011

Vielleicht noch eine Woche, dann müßte mein Reisepass mit einem 90-Tage Visum für Russland und einem 30-Tage Visum für die Mongolei bei mir sein. In Ulaanbataar möchte ich das mongolische Visum um weitere 30 Tage verlängern. Das Auto ist inzwischen vorbereitet und ich bin jetzt guter Dinge, dass es alle Strapazen überstehen kann. Die Spannung angesichts eines neuen Abenteuers beginnt in mir zu steigen.
Polen und die Ukraine zu durchqueren, ist heute kein Problem mehr. Doch an der russischen Grenze nordöstlich von Kiew beginnt die Ungewissheit: werden die Grenzbeamten wieder händereibend dort stehen in der Hoffnung, ein paar "Gebühren" in die eigene Tasche abzuzweigen wie vor 15 Jahren? Oder ist es inzwischen gelungen, die Korruption wirkungsvoll einzudämmen, wie längst versprochen? Und wenn sie eingedämmt sein sollte, wie sieht es wohl auf dem weiteren, langen Weg bis zur mongolischen Grenze aus, wo überall Uniformträger am Straßenrand lauern und "Kontrollen" durchführen?
Ich weiß schon, aufatmen kann ich erst, wenn ich nach ungefähr 6.000 km die Mongolei erreicht habe. Werde ich dort alte Freunde treffen, vielleicht sogar unter den Nomaden im Land? Schließlich will ich mich nur kurz in der Hauptstadt aufhalten und neue Eindrücke und Bilder draußen im Land suchen: Nomaden, Pferde, Kamele, Yaks, unzählige Ziegen und Schafe.
Das Reisefieber hat mich schon wieder gepackt. Nach meinem großen Abenteuer hatte ich geglaubt, nun genug erlebt zu haben und ein bodenständiges, ruhiges Leben führen zu können. Doch wie hatte ich mich geirrt. Abenteuerreisen sind für mich zu einer immer nur kurzfristig zu stillenden Sucht geworden. Das Fernweh kommt immer wieder erneut und scheint nicht stillbar zu sein...


NEWS vom März 2011

Das kenne ich ja: schwere Stürme auf dem Nordatlantik und Wellenhöhen bis 25 Meter, irre Bewegungen des Schiffes, die das Leben auf ihm schwer machen. Außerdem Netze voller Fische, die sich ins Schiffsinnere ergießen, wo Fischverarbeiter mit gezückten Messern auf sie warten und oft bis zu den Hüften mitten im zappelnden Fisch stehen.
Doch diese Erfahrungen liegen schon 45 Jahre zurück. Sie haben mich damals so sehr beeindruckt, dass ich immer wieder versuchte, noch einmal auf See hinauszufahren. Jetzt ist es mir endlich gelungen.

Fünf Tage auf einem 40 Meter Hecktrawler auf Nordsee und Skagerrak. Die viel kürzere Welle der Nordsee und nur 6 – 8 Windstärken lassen das um 26 Meter kürzere und damit viel leichtere Schiff trotzdem gewaltig tanzen. Durch das Schiff zu laufen und in seinem Bauch zu arbeiten, wird zur Tortur. Ständig muss man sich irgendwo festhalten und kann keine Sekunde ungesichert stehen. Erst recht in den Ruhezeiten beim Liegen in der Koje: wird das Schiff von der Welle hochgerissen, spürt man seine Eingeweide ganz plattgedrückt und die Bauchdecke macht sich ganz flach. Auf dem Wellenkamm kippt es nach vorn und schießt abwärts. Nun schwebt man über der Matratze und der Bauch wölbt sich wie bei einer Schwangeren. Dann stößt das Schiff in die nächste Welle und Magen mit allem Gedärm werden gegen das Zwerchfell gedrückt, dass man kaum noch Luft bekommt. Aber diese Bewegungen sind noch nicht alles, was der Mensch hier tagelang ohne Unterbrechung ertragen muss. Gleichzeitig finden noch Seitwärts- und Kippbewegungen statt – manchmal glaubt man, Achterbahn zu fahren – nicht nur eine Runde oder zwei, sondern über 50 Stunden am Stück – und die Eingeweide fühlen sich wie in der Trommel einer hin und her rotierenden Waschmaschine.

Dann endlich ruhigere See und endlich ein wenig Schlaf. Aber immer nur in kleinen Dosen, denn alle zwei bis vier Stunden – egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit – beginnen die schweren Netzwinden nervenaufreizend zu heulen: „Hol ein!“
Doch die Fänge sind bescheiden geworden. Nicht mehr Netzfüllungen mit bis zu 700 Zentnern Fisch nach nur 30 Minuten Schleppzeit, heute ist man schon froh, wenn ein Fang von 300 Zentnern nach vier Stunden gelungen ist. Meist jedoch sind es nicht einmal 100 Zentner.
Und dann steht man an der Fischwanne, greift sich einen nach dem anderen dieser schönen Lachse. Doch halt! Wie schaut er mich mit seinen dunklen, runden Augen an! Ist da nicht ein Flehen in seinem Blick?: „Erspar es mir und dir!“

Mühsam verdrängt man mitleidige Empfindungen, stößt das Messer in seinen Bauch, greift gnadenlos hinein, umschlingt den Gurgelschlauch, durchtrennt ihn mit einer Drehung des Messers und reißt seine ganzen Eingeweide erbarmungslos heraus. Immer wieder – Fisch für Fisch… Grausam ist dieses Spiel – doch ist nicht das ganze Leben grausam? Der Kampf um die tägliche Nahrung – nicht nur bei uns Menschen, sondern erst recht zwischen Raub- und Fluchttier?


NEWS vom Dezember 2010

Schon wieder Winter? Der letzte ging doch eben erst vorbei! Soll dieser jetzt wieder so lang und hart werden? Puschkin und Temujin ist das egal. Es scheint, dass ihnen ein ordentlicher Winter viel lieber ist, als ein Sommer voller Fliegen und Mücken. Schnee und Eis auf ihrem dicken Pelz tragen sie mit Würde und den Offenstall meiden sie noch öfter, als im Sommer. Der scheint für sie nur als Sonnen-, Fliegen- und Mückenschutz wichtig zu sein. Selbst wenn ein eiskalter Sturm mit Schneeregen tobt, stellen sie sich höchstens mal in den Windschatten. Gehen wir mit ihnen aber hinaus auf unbekanntes Grasgelände, von dem nur ein dicker, weißer Teppich zu sehen ist, dann wittern sie sofort das alte Gras des Sommers darunter und beginnen sofort zu scharren und ihre Nasen einzutauchen. Da haben Reinhard und ich schon Mühe, sie wenigstens nah an das Auto zu bringen, das ja auch aufs Foto muss.
Mehrere Wochen habe ich gearbeitet, um diesen T4-Diesel vom Rost zu befreien und mit frischem Lack und anderen Hilfsmitteln hoffentlich für einige Zeit vor neuem zu bewahren. Schließlich soll er einigermaßen gut aussehen, wenn ich mit ihm im Frühjahr in die Mongolei starte. Und technisch durchhalten natürlich, denn die Strecke ist riesig und die Straßen oft katastrophal. Aber was wäre schon eine Reise ohne Risiken, Abenteuern und Gefahren?
Bedanken möchte ich mich für die vielen Buchbestellungen. Das neue Buch "Zweieinhalb Huzulen und ein Abenteurer" ist auch schon ein Erfolg, so kurz nach dem erscheinen und "Dschingis Khans Tochter" musste sogar schnell noch neu aufgelegt werden, damit die vielen Bestellungen noch vor Weihnachten ausgeliefert werden können. Das Geschenkpaket zum Sonderpreis, bestehend aus allen drei Büchern plus DVD aber ist der Renner geworden. Und weil dieser Winter auch für mich seine guten Seiten hat, ich mich also um so besser aufs Schreiben konzentrieren kann, ist bereits die z.T. fiktive Abenteuererzählung "Temujins Vermächtnis" fast fertig und wird ab Januar lieferbar sein. Einzelheiten dazu auf dieser hp unter "Bücher-Video-DVD". Mit "Temujins Vermächtnis" beschreite ich neue Wege und bin sehr gespannt auf die Reaktionen meiner Leserschaft, die ständig größer wird. Für Diskussionen und Stellungnahmen steht meine mailbox "manfred@weltumreiter.de" zur Verfügung, aber auch das "Forum" dieser hp.




NEWS vom September 2010

Es waren nicht nur die wunderschönen Landschaften Norwegens, die nordische Natur jenseits des Polarkreises mit ihrer besonderen Ausstrahlung, die endlosen Wälder Finnlands und Schwedens und die unglaubliche Menge an fast unberührten Gewässern, die diese Reise so besonders machten, es war vor allem die Begegnung mit den Samen Lapplands. Dieses Volk, dass nach dem Rückzug der Eismassen der letzten Eiszeit aus dem fernen Asien hierher wanderte und ansässig wurde, zunächst als Nomaden den wilden Herden der Rentiere folgten, sie schließlich zu ihren Nutztieren machten, ist stolz auf seine Ahnen. Noch heute, nach mehreren tausend Jahren, leben sie mit und von ihren Rentieren. Ähnlich wie die Nomaden Zentralasiens, speziell der Mongolen, jedoch inzwischen sesshaft und in festen Häusern wohnend. Es wird einiges interessante über sie zu berichten geben in dem geplanten Buch über meine Begegnungen mit den Nomaden und Halbnomaden Eurasiens. Natürlich gehören auch die ländlichen Bewohner Kasachstans und Kirgistans dazu, die ich im letzten Jahr traf. Vor allem aber dürfen die mongolischen Vollnomaden nicht fehlen, die ich freilich noch einmal besuchen muss, um noch mehr über sie zu erfahren, vielleicht sogar ein wenig mit ihnen zu leben. Und das soll 2011 geschehen. Erst danach gehe ich ans Werk, auch hierüber ein Buch zu schaffen mit vielen interessanten Bildern.

Früher, als eigentlich geplant, war ich aus Skandinavien zurückgekehrt, denn nachdem ich genug recherchiert zu haben glaubte, zog es mich vehement nach Hause. Dort wartete ja eine noch nicht vollendete Arbeit auf mich: die Veröffentlichung meines neuen Buches. Jetzt ist es so weit: das Buch "Zweieinhalb Huzulen und ein Abenteurer" ist ab sofort lieferbar. Noch bevor ich die Werbung für dieses Buch begann, das besonders meinen treuen Pferden gewidmet ist und sie in etwas anderer Weise beschreibt, sind die ersten Exemplare schon verkauft. Es hatte sich herumgesprochen und offensichtlich hatten einige treue Leser darauf gewartet, nicht zuletzt hat auch das Urteil von drei Testlesern dazu beigetragen, dass es zu immer mehr Anfragen kam.

Interessiert? Dann klicken Sie doch einmal auf "Bücher-Video-DVD".
Dort finden Sie nähere Angaben zu diesem Buch und Einzelheiten zur Bestellmöglichkeit.


NEWS vom Mai 2010

Ja, die Wohnung ist längst fertig und ich fühle mich wohl hier in diesem Frühling, der noch immer keiner werden will. Für mich ist das mit der Kälte und den oft unangenehmen Winden aber gar nicht so schlecht, denn so konnte ich mich besonders gut auf mein neues Buch konzentrieren.
Und siehe da, es ist fast fertig geworden, bevor ich jetzt erst einmal für drei Monate in den Norden fahre, um neuen Stoff zu sammeln. Es ist ein Bildband geworden und die ersten Testleser haben auch schon ihr Urteil abgegeben:

"Es ist viel mehr als ein Bildband. Die Beschreibung und die Analysen des Erlebens Deiner Pferde beeindruckten mich besonders." (Karsten H.)

"Die Beschreibung dieser ungewöhnlichen Pferderasse und ihre Vorgeschichte ist wirklich gut gelungen und die vielen Farbbilder wecken tiefe Gefühle." (Lisa M.)

"Ein Buch, das sicher dauerhaft beeindruckt und es wird in meinem Regal ganz vorn stehen wird." (Vanessa T.)

Freut Euch also darauf. Sobald ich zurück bin, beginnt die Produktion und im Oktober sollte es lieferbar sein, rechtzeitig zu den großen Feiertagen am Jahresende und ich bin sicher, dass es manchen Gabentisch schmücken wird.


NEWS vom Januar 2010

Es ist geschehen. Zwei Fahrten mit dem treuen, alten Bully waren notwendig, um die geringe Habe nach Cuxhaven zu transportieren. Doch was ich vorfand, versetzte mich beinah in Panik: eine über Jahre furchtbar vernachlässigte Wohnung. Grundreinigung und Renovierung im Küchen- und Sanitärbereich haben allein einen Monat gedauert. Arbeit auch an den Feiertagen.
Mindestens noch einmal so lange werde ich wohl für den Wohn- und Schlafbereich brauchen. Zum Schreiben komme ich also vorläufig nicht, dazu benötige ich inspirierende Umgebung und innere Ruhe. Zunächst nutze ich aber die gute Gelegenheit, Puschkin und Temujin oft zu besuchen. Das ist doch schon mal ein guter Neuanfang für einen neuen Lebensabschnitt.


NEWS vom November 2009

Endlich habe ich sie gefunden. Mitten in der Stadt, nicht weit vom Deich. Ganz nah am Hafen und nur 20 Fahrradminuten von meinen Pferden.
Ab 1.12.09 will ich dort sein.
Dieser Platz passt außerdem noch sehr gut zu weiteren Aktivitäten:
Das Buch über die Zeit meiner Seefahrt in den sechziger Jahren, als die Frachtschifffahrt noch nicht vom Containerdienst beherrscht war und viel urtümlicher war, und als es in der Hochseefischerei noch keine Fangbegrenzungen gab, soll hier mit direktem Kontakt zur See fertig werden. Oft hatten wir den größten Teil unserer Fänge an Kabeljau und Rotbarsch hierher nach Cuxhaven gebracht, wo sie in den Fischhallen am Hafen verarbeitet wurden. Wenn es fertig ist, wird es hier in dieser hp bekannt gemacht.


NEWS vom September 2009

Die Sehnsucht nach meinen Pferden ist gewaltig angewachsen. Also fahre ich endlich für zwei Wochen nach Cuxhaven, campiere an der Koppel und bin so ganz nah bei ihnen. Tag und Nacht. Und es ist wie früher: Pferde vergessen nicht. Manchmal liegen sie während der Ruhephasen und nachts lieber in meiner Nähe, als wie sonst beim Offenstall.
Mich schon wieder zu trennen, fällt mir schwer. Deshalb entschließe ich mich zu einem erneuten Umzug und gehe erneut auf die Suche nach einer Wohnung - in Cuxhaven!


NEWS vom April 2009

Endlich ist es soweit. Bulli ist ausgerüstet. Zwei Schlafplätze im Aufstelldach, zwei Sitze und Tisch im Innenraum, Küche mit Gasherd und Wasser und ein großer Schrank für Allerlei. Außerdem Kühlbox und Chemieklo, Solardusche und Sonnensegel, Klapptisch und Klappstühle. Am 15. starten wir, fahren über Cottbus an die polnische Ostseeküste. Ab hier lassen wir uns Zeit, erwandern Nationalparks und Küstenabschnitte. Erkunden Kaschubien und Masuren, setzen das Tingeln in Litauen, Lettland und Estland fort. In Narva überqueren wir die Grenze nach Russland, fahren über St. Petersburg und Moskau endlose Strecken nach Osten, überqueren den Ural und sind schließlich in Sibirien. In der nordkasachischen Stadt Petropawlosk schwenken wir nach Süden und erreichen über viele interessante Umwege Almaty. Die ehemalige Hauptstadt wird Ausgangspunkt für große Excursionen in alle Richtungen.

In den Gebirgsregionen des Tien Shan verweilen wir bei Sommernomaden mit ihren Herden aus Rindern, Schafen, Ziegen und natürlich Pferden. Wir besuchen Kamelzüchter in den Wüsten- und Halbwüstengebieten, schnuppern die unglaublich würzige Steppenluft und verharren staunend vor farbenfrohen Blütenmeeren.

Nach vier Monaten und 22.228 Kilometer sind wir wieder zu Hause angekommen und haben eine Menge Erlebnisse und Fotos mitgebracht.
Viel Stoff also für meine Winterarbeit.
Aber genug für ein neues Buch?


NEWS vom März 2009

Einen besseren Platz gibt es nicht: Ein großer Offenstall, zusätzlicher Dachschutz zum Unterstellen im Freien, Trockenpaddock und viel Weidefläche rundum, nette Nachbarpferde, gute und freundliche Pferdeleute, was braucht man als Pferd noch mehr?

Dazu Wälder und Windschutzanpflanzungen ringsum, ungeschotterte Reitwege im Heidenaturpark nebenan, Reitmöglichkeiten im Watt, wer sich traut sogar bis zur Hallig "Neuwerk" bei Ebbe und diese wunderbare Seeluft...: Cuxhaven! Die neue Heimat für Puschkin und Temujin.


NEWS vom August 2008

Eine Freundin aus längst vergangener Zeit bietet mir Mitwohngelegenheit in Frankfurt am Main. Nun ziehe ich zu ihr, denn ich weiß meine Pferde in guten Händen.
Marietta ist auch bereit, die erste Autoexpedition mit zu machen.
Das spart Kosten.
Rechtzeitig beginnen wir zu planen
und warten auf das nächste Frühjahr.


NEWS vom Juli 2008

Das Fahrzeug habe ich gefunden. Leider ist es schon recht alt: 19 Jahre!
Ein VW – T3. Nach und nach bringe ich ihn jetzt auf Vordermann, denn er war recht vernachlässigt. Ob der das wohl durchhalten wird?
Immerhin hat er den Vorteil, dass man für irgendwelche Reparaturen unterwegs keinen Diagnose-Computer braucht. Also wird es darauf ankommen, ob ich selbst geschickt genug sein werde, ihn am Laufen zu halten – schließlich planen Marietta und ich durchaus spektakuläre Reisen, damit wir auch von wirklichen Abenteuern berichten können...


NEWS vom April 2008

Schon wieder ändert sich die Richtung meines Weges. Ein Verlag interessiert sich plötzlich für Manuskripte von mir. Diesen Wink kann ich nicht ignorieren.

Ob ich mit Pferden oder auf andere Weise reise, ist für den Verlag nicht wichtig. Wichtiger ist es, möglichst viele Manuskripte zu liefern. Wenn ich aber meinen Plan weiter verfolge, erneut nach Ulan Bator zu reiten und wieder zurück, vergehen mindestens fünf Jahre bis zum nächsten Manuskript.

Also muss ein neuer Plan her.
Ich entscheide mich für ein vierrädriges Fahrzeug und hoffe, damit jährlich eine Abenteuerreise zu schaffen, über die ich dann in den Wintermonaten schreiben kann.

Erster Schritt: Suche eines neuen, guten Platzes für Puschkin und Temujin.


Puschkin   Huzule, grau, Wallach, geb. am 24.02.1989, Stockmaß 142 cm.
                    Das Hauptpferd des „Weltumreiters“.

Puschkin war der „Arbeiter“ unterwegs sowohl vor dem Planwagen, als auch unter dem Sattel. Zuverlässigkeit, Ehrgeiz, absolut robuste Gesundheit, sind seine Stärken. Wenn es bergauf geht, wächst er über sich hinaus. Wenn der Wagen schwerbeladen ist oder im Schlamm feststeckt, legt er sich gewaltig ins Zeug und gibt nicht auf.

Puschkin ist klug, weiß genau, was er will und versucht, seinen Willen durchzusetzen. Deshalb ist er kein Pferd für willensschwache Reiter. Wer ihn aber von der eigenen mentalen Stärke überzeugt, dem ist er ein besonders zuverlässiger Freund und Partner. Puschkin „denkt“ mit und war bei der Erdumrundung extrem wichtig.

Jetzt ist er 19 Jahre alt, doch noch genau so stark, wie damals. Er liebt noch heute Galoppaden im Gelände und entwickelt hierbei seine unbändige Lebensfreude. Dann zeigt er seinen Ehrgeiz und andere haben es schwer, an ihm vorbei zu kommen. Weil Huzulen sehr alt werden können, hat Puschkin sicher noch viele, leistungsstarke Jahre vor sich.

Temujin   Huzul-Mongole, schwarzbraun, Wallach,
                 geb. am 6.6.1999, Stockmaß 142 cm.
                 Manfreds „Baby“.

Seine Mutter Panca war Puschkins Halbschwester und empfing während der Erdumrundung in der mongolischen Steppe, von Manfred ungewollt. Sein Vater ist der Leithengst einer zwanzigköpfigen Herde, die noch heute, wie übrigens die Huzulen früher ebenfalls, für die harten Winter in die Wälder entlassen werden, wo sie sich selbst ernähren und durchkämpfen müssen.
Temujin hat den sanftmütigen Charakter seiner liebevollen Mutter geerbt und ist sehr lernwillig.
Von Manfred etwas verwöhnt, spielt er gern auch mit seinem Reiter. Doch auch, wenn es ernst wird, ist er immer bereit, mitzumachen. Als Führungspferd beim Gruppenreiten geht er stets besonders aufmerksam und flott voran. Dabei hat er angenehm weiche Gänge. Bei freien Galoppaden steht er seinem Onkel Puschkin selten nach.
Peter Pfister begann vor Jahren für kurze Zeit, Temujin das Tragen eines Reiters, das freiwillige Besteigen eines Pferdehängers und Zirkuslektionen beizubringen. Leider hatte Peter wenig Zeit hierfür und musste zu schnell seine Arbeit an Temujin beenden.
Die Erkenntnis aber war, das Temujin ein ungewöhnlich aufmerksames und lernwilliges Pferd ist.
Manfred selbst hatte leider nie die Zeit, diese Arbeit fortzusetzen.

Ein komfortables Prunkstück

ist dieser Wanderreitsattel:
Sommer – Evolution mit Sattelhorn.

Komplett mit besonders robusten Lederpacktaschen und Mantelrolle aus Weichleder, mit Neopren-Bauchgurt und Satteldecke. Wegen seines flexiblen Sattelbaumes passt er auf viele Pferderücken.
Der Komplett-Ladenpreis liegt zwischen 2.500 und 2.800 Euro.

Er ist absolut neu, lag noch nie auf einem Pferderücken.

Mein Angebot von 1.290,-- € ist ein einmaliges Schnäppchen:

Kontakt: weltreiter@freenet.de oder Telefon 069-4950733.