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NEWS vom Mai 2010
Ja, die Wohnung ist längst fertig und ich fühle mich wohl hier in diesem Frühling, der noch immer keiner werden will. Für mich ist das mit der Kälte und den oft unangenehmen Winden aber gar nicht so schlecht, denn so konnte ich mich besonders gut auf mein neues Buch konzentrieren. Und siehe da, es ist fast fertig geworden, bevor ich jetzt erst einmal für drei Monate in den Norden fahre, um neuen Stoff zu sammeln. Es ist ein Bildband geworden und die ersten Testleser haben auch schon ihr Urteil abgegeben:
"Es ist viel mehr als ein Bildband. Die Beschreibung und die Analysen des Erlebens Deiner Pferde beeindruckten mich besonders." (Karsten H.)
"Die Beschreibung dieser ungewöhnlichen Pferderasse und ihre Vorgeschichte ist wirklich gut gelungen und die vielen Farbbilder wecken tiefe Gefühle." (Lisa M.)
"Ein Buch, das sicher dauerhaft beeindruckt und es wird in meinem Regal ganz vorn stehen wird." (Vanessa T.)
Freut Euch also darauf. Sobald ich zurück bin, beginnt die Produktion und im Oktober sollte es lieferbar sein, rechtzeitig zu den großen Feiertagen am Jahresende und ich bin sicher, dass es manchen Gabentisch schmücken wird.
NEWS vom Januar 2010
Es ist geschehen.
Zwei Fahrten mit dem treuen, alten Bully waren notwendig, um die geringe Habe nach Cuxhaven zu transportieren.
Doch was ich vorfand, versetzte mich beinah in Panik: eine über Jahre furchtbar vernachlässigte Wohnung.
Grundreinigung und Renovierung im Küchen- und Sanitärbereich haben allein einen Monat gedauert.
Arbeit auch an den Feiertagen.
Mindestens noch einmal so lange werde ich wohl für den Wohn- und Schlafbereich brauchen.
Zum Schreiben komme ich also vorläufig nicht, dazu benötige ich inspirierende Umgebung und innere Ruhe.
Zunächst nutze ich aber die gute Gelegenheit, Puschkin und Temujin oft zu besuchen.
Das ist doch schon mal ein guter Neuanfang für einen neuen Lebensabschnitt.
NEWS vom November 2009
Endlich habe ich sie gefunden.
Mitten in der Stadt, nicht weit vom Deich.
Ganz nah am Hafen und nur 20 Fahrradminuten von meinen Pferden.
Ab 1.12.09 will ich dort sein.
Dieser Platz passt außerdem noch sehr gut zu weiteren Aktivitäten:
Das Buch über die Zeit meiner Seefahrt in den sechziger Jahren,
als die Frachtschifffahrt noch nicht vom Containerdienst beherrscht war und viel urtümlicher war,
und als es in der Hochseefischerei noch keine Fangbegrenzungen gab,
soll hier mit direktem Kontakt zur See fertig werden.
Oft hatten wir den größten Teil unserer Fänge an Kabeljau und Rotbarsch
hierher nach Cuxhaven gebracht, wo sie in den Fischhallen am Hafen verarbeitet wurden.
Wenn es fertig ist, wird es hier in dieser hp bekannt gemacht.
NEWS vom September 2009
Die Sehnsucht nach meinen Pferden ist gewaltig angewachsen.
Also fahre ich endlich für zwei Wochen nach Cuxhaven,
campiere an der Koppel und bin so ganz nah bei ihnen. Tag und Nacht.
Und es ist wie früher: Pferde vergessen nicht.
Manchmal liegen sie während der Ruhephasen und nachts lieber in meiner Nähe,
als wie sonst beim Offenstall.
Mich schon wieder zu trennen, fällt mir schwer.
Deshalb entschließe ich mich zu einem erneuten Umzug
und gehe erneut auf die Suche nach einer Wohnung - in Cuxhaven!
NEWS vom April 2009
Endlich ist es soweit. Bulli ist ausgerüstet.
Zwei Schlafplätze im Aufstelldach, zwei Sitze und Tisch im Innenraum,
Küche mit Gasherd und Wasser und ein großer Schrank für Allerlei.
Außerdem Kühlbox und Chemieklo, Solardusche und Sonnensegel, Klapptisch und Klappstühle.
Am 15. starten wir, fahren über Cottbus an die polnische Ostseeküste.
Ab hier lassen wir uns Zeit, erwandern Nationalparks und Küstenabschnitte.
Erkunden Kaschubien und Masuren, setzen das Tingeln in Litauen, Lettland und Estland fort.
In Narva überqueren wir die Grenze nach Russland,
fahren über St. Petersburg und Moskau endlose Strecken nach Osten,
überqueren den Ural und sind schließlich in Sibirien.
In der nordkasachischen Stadt Petropawlosk schwenken wir nach Süden
und erreichen über viele interessante Umwege Almaty.
Die ehemalige Hauptstadt wird Ausgangspunkt für große Excursionen in alle Richtungen.
In den Gebirgsregionen des Tien Shan verweilen wir bei Sommernomaden mit ihren Herden
aus Rindern, Schafen, Ziegen und natürlich Pferden.
Wir besuchen Kamelzüchter in den Wüsten- und Halbwüstengebieten,
schnuppern die unglaublich würzige Steppenluft und verharren staunend vor farbenfrohen Blütenmeeren.
Nach vier Monaten und 22.228 Kilometer sind wir wieder zu Hause angekommen
und haben eine Menge Erlebnisse und Fotos mitgebracht.
Viel Stoff also für meine Winterarbeit.
Aber genug für ein neues Buch?
NEWS vom März 2009
Einen besseren Platz gibt es nicht:
Ein großer Offenstall, zusätzlicher Dachschutz zum Unterstellen im Freien,
Trockenpaddock und viel Weidefläche rundum,
nette Nachbarpferde, gute und freundliche Pferdeleute,
was braucht man als Pferd noch mehr?
Dazu Wälder und Windschutzanpflanzungen ringsum,
ungeschotterte Reitwege im Heidenaturpark nebenan,
Reitmöglichkeiten im Watt, wer sich traut sogar bis zur Hallig "Neuwerk" bei Ebbe
und diese wunderbare Seeluft...: Cuxhaven! Die neue Heimat für Puschkin und Temujin.
NEWS vom August 2008
Eine Freundin aus längst vergangener Zeit bietet mir Mitwohngelegenheit in Frankfurt am Main.
Nun ziehe ich zu ihr, denn ich weiß meine Pferde in guten Händen.
Marietta ist auch bereit, die erste Autoexpedition mit zu machen.
Das spart Kosten.
Rechtzeitig beginnen wir zu planen
und warten auf das nächste Frühjahr.
NEWS vom Juli 2008
Das Fahrzeug habe ich gefunden. Leider ist es schon recht alt: 19 Jahre!
Ein VW – T3. Nach und nach bringe ich ihn jetzt auf Vordermann, denn er war recht vernachlässigt. Ob der das wohl durchhalten wird?
Immerhin hat er den Vorteil, dass man für irgendwelche Reparaturen unterwegs keinen Diagnose-Computer braucht. Also wird es darauf ankommen, ob ich selbst geschickt genug sein werde, ihn am Laufen zu halten – schließlich planen Marietta und ich durchaus spektakuläre Reisen, damit wir auch von wirklichen Abenteuern berichten können...
NEWS vom April 2008
Schon wieder ändert sich die Richtung meines Weges.
Ein Verlag interessiert sich plötzlich für Manuskripte von mir.
Diesen Wink kann ich nicht ignorieren.
Ob ich mit Pferden oder auf andere Weise reise, ist für den Verlag nicht wichtig. Wichtiger ist es, möglichst viele Manuskripte zu liefern. Wenn ich aber meinen Plan weiter verfolge, erneut nach Ulan Bator zu reiten und wieder zurück, vergehen mindestens fünf Jahre bis zum nächsten Manuskript.
Also muss ein neuer Plan her.
Ich entscheide mich für ein vierrädriges Fahrzeug und hoffe,
damit jährlich eine Abenteuerreise zu schaffen,
über die ich dann in den Wintermonaten schreiben kann.
Erster Schritt: Suche eines neuen, guten Platzes für Puschkin und Temujin.
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